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Miriam Posted in Allgemeines, EXPO, Shanghai 上海市, unterwegs
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Hallo meine lieben Blogleser,

da ich nicht die Zeit habe den ganzen Tag Blogartikel zu schreiben, werde ich meine Erlebnisse in Shanghai nach und nach veröffentlichen.
Werde sie dabei mit dem Datum publizieren auf das sie sich beziehen. Dadurch kann es vorkommen, dass die neusten Artikel auf der Startseite nicht als erstes erscheinen.

Hier findet ihr eine Liste aller bisher veröffentlichten Artikel, die ich jedesmal aktualisieren werde, wenn ein neuer dazu kommt. Damit ihr auch ja nichts verpasst oder überlest ;)

Durch Anklicken kommt ihr dann direkt zum jeweiligen Artikel.

Shanghai Tag 1, Freitag, 09.10.2010, Ankunft, People’s Square, Nanjing Lu, Bund, Altstadt

Shanghai Tag 2, Samstag, 10.10.2010, *übrigens cooles Datum* Shanghai Museum, Xintiandi, französisches Viertel

Shanghai Tag 4, Dienstag, 12.10.2010, Expo die Erste, District C (Europa), Chinesischer Pavillon

Shanghai Tag 6, Donnerstag, 14.10.2010, Expo die Zweite, District A (Asien), Chinesischer Pavillon

Shanghai Expo, Tag 2

Miriam Posted in EXPO, Shanghai 上海市, unterwegs
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Donnerstags, als ich bereits alles auf meiner To-Do-Liste für Shanghai abgehakt hatte, ging ich noch einen Tag auf die Expo. Wollte mir nun den Bereich A für Asien anschauen. Bin diesmal etwas später hin, weil ich ja keine Reservierungskarte mehr für den Chinesischen Pavillon mehr haben wollte. Das mit dem Reinkommen ging dann auch recht zügig und viel entspannter als beim ersten Mal. War auch ganz interessant den Eingangsbereich ganz ohne Menschen zu sehen. So kam der Charme der Absperrgitter, mich sehr stark an eine Einrichtung erinnerten, um Vieh zum Schlachthof zu treiben, noch mehr zur Geltung.

Als ich dann auf dem Gelände war, wollte ich am liebsten gleich wieder kehrt machen, weil dort einfach soooo viele Menschen waren. An fast jedem Pavillon waren hunderte von Metern lange Schlangen. Habe mir also einen indischen Tanz auf einer Freilichtbühne angeschaut und ein Tänzchen von ein paar Arabern vom Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate. Hab dann auch eine Runde bei ihnen im Kreis mitgetanzt J Wäre besser noch bis zum Ende ihrer Vorstellung geblieben, um dann mit einem großen Wimpernschlag lieb darum zu bitten mich durch den VIP-Eingang rein zu lassen. Die Vorstellung schien aber unendlich zu sein. Kurz nachdem ich mich aber dann beim Marokkanischen Pavillon angestellt hatte endete sie dann :/ . Ich musste hinterher dann auch noch feststellen, dass die Schlange vom Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate so ziemlich die Längste war. Bin dann also nach Sri Lanka. Dort war dann auch gerade eine Tanzvorstellung, die ich mir angeschaut habe. Männer in Frauenkostümen, die dazu auch noch sehr feminin tanzen. War aber recht cool die Vorstellung. Danach hab ich mich noch mit einem der Tänzer unterhalten und der hat mich dann mit seinem VIP-Pass in den Pakistanischen Pavillon geschleust. Mensch bin ich froh, dass ich mich für den nicht angestellt habe. Da gab es echt nicht viel zu sehen.

Aber ich muss schon sagen: die Expo war echt gut organisiert. Und diese viehstallähnlichen Vorrichtungen waren echt gut und nötig. Ich glaube sonst wäre man zerquetscht worden. Überall war auch sehr viel Sicherheitspersonal. Duisburg hätte sich davon eine Scheibe abschneiden können!


Shanghai Expo, Tag 1

Miriam Posted in EXPO, Shanghai 上海市, unterwegs
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„Wenn ich schon mal in China bin und da ist gerade Expo, dann sollte ich die auch besuchen“, dachte ich mir und so kam es, dass ich mich am vierten Tag meines Shanghai-Aufenthalts um 6:40 Uhr morgens in einer ewig langen Schlange vor dem Expo-Gelände wiederfand. Die Expo öffnete ihre Tore zwar erst um neun Uhr, aber wenn ich schon auf die Expo gehe, dann will ich wenigstens den chinesischen Pavillon sehen, dachte ich mir. Das ist allerdings nur möglich, wenn man ein Reservierungsticket hat und das bekommen nur die ersten 50.000 Besucher. Das bedeutet wiederum früh anstehen. In der Schlange habe ich dann einen netten Chinesen kennen gelernt, Peter. Peter studiert in Essen und hat erst vor einem Jahr Deutsch gelernt. Meine Güte, wenn ich mich daneben mit meinen zwei Jahren chinesisch sehe :/ Beeindruckend wie schnell er die Sprache gelernt hat. War ganz schön, dass ich ihn getroffen habe, so verging die Zeit beim Warten sehr viel schneller!
Das coole war, dass ich tatsächlich ein Reservierungsticket bekommen habe – für um 17:30 Uhr.
Peter ist dann den ganzen Tag mit mir über die Expo gelaufen.
Zuerst sind wir nach Europa. Wollten zunächst den deutschen Pavillon gucken. Da hieß es dann 4 Stunden Wartezeit und die Expo hatte gerade erst aufgemacht! Naja, also sind wir weitergelaufen und haben uns ein paar kleinere Sachen angeschaut.
Liuli, meine Mitbewohnerin, hatte mir im Vorfeld einen Expo-Reisepass im Internet bestellt, sodass man in jedem Land Stempel sammeln konnte, was ich dann auch fleißig gemacht habe. Vor allem die Chinesen waren ganz wild auf diese Stempel. Manchmal kam es mir so vor, dass sie nur in einen Pavillon gegangen sind, um einen Stempel zu bekommen und nicht, um sich den Pavillon anzuschauen. Hatte mit Peter ein Weilchen für Brasilien angestanden und kurz bevor wir rein kamen, hat er ein Schild gesehen, dass es heute im brasilianischen Pavillon keine Stempel gäbe, also wollte er wieder gehen – nach ca. 20 min Wartezeit und 3 min bevor wir rein konnten. Hab ihn dann doch noch überreden können, trotzdem es keine Stempel gab, sich den Pavillon anzuschauen.
Der Afrikanische Pavillon war auch recht interessant. Dort waren viele kleine Stände von den einzelnen afrikanischen Ländern. An jedem Stand hatten sie einen Mitarbeiter, des Pavillons als Stempelmaschine angestellt – welch ein ermüdender Job. Am Pavillon von Botswana schien die Stempelmaschine bei meinem Anblick recht erfreut mal ein nicht-chinesisches Gesicht zu sehen. Er hat dann ein Gespräch mit mir angefangen und hat mir mehr von Botswana erzählt – zum Leidwesen der stempelgeilen Chinesen, die dann leer ausgingen, denn er hat bei meiner Führung durch den Pavillon den Stempel mitgenommen. Aber Botswana scheint echt ein schönes Land zu sein. Er hat mir noch ein paar Infobroschüren mitgegeben. Vielleicht geht ja meine Wunschreise nach Botswana, Linda ;)
Schließlich, als es nur noch 3 Stunden Wartezeit waren, haben wir uns dann am deutschen Pavillon angestellt. Ich war mir aber ziemlich sicher, dass ich mit deutschem Pass schneller rein kommen wollte. Die ganzen Volunteers die da rum standen, konnten einem aber nichts näheres dazu sagen. Habe Peter dann überreden können nochmal aus der Schlange raus zu gehen, um nachzuschauen, ob es nicht doch möglich ist. Das war auch gut so! Denn es gab wirklich einen Eingang für Deutsche. Nach ein wenig Bettelei durfte auch Peter mit rein und so kam es dass wir innerhalb von 5 Minuten statt 3 Stunden im Pavillon waren – was für eine Zeitersparnis! Im Pavillon selbst waren aber so viele Menschen, dass man sich den gar nicht in Ruhe anschauen konnte :/ Aber war schon recht gut gemacht.
Gegen fünf Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum chinesischen Pavillon gemacht. Leider musste Peter kurz vorm Eingang feststellen, dass er seine Reservierungskarte verloren hatte und ohne die kam man nicht rein. Von da an bin ich dann also allein weiter, habe aber seinen Pass mitgenommen, damit er wenigstens einen Stempel vom Pavillon drin hatte ;) Bin dann also zusammen mit ganz vielen anderen Chinesen in so eine Art Legebatterie für Menschen und hab gewartet. Nach ca. 20 Minuten ging es dann zum Pavillon. Unter dem Pavillon war dann nochmal eine gaaaaanz lange Zickzack-Schlange in der man sich im Gänsemarsch fortbewegte. Nach ca. einer Stunde hatte ich dann auch diese Hürde bewältigt und war tatsächlich im chinesischen Pavillon angekommen. Der war auch wirklich sehr imposant!
Danach war ich aber so fix und fertig, dass ich mir nichts mehr anschauen wollte. Habe mich noch kurz mit Peter getroffen, um ihm seinen Pass zurück zu geben und bin dann zurück zum Hotel.