Nachdem ich am ersten Tag in Peking mit trübem Wetter und am Tag darauf mit Regen gestraft war, gab es gestern strahlenden Sonnenschein. Abends gab es dann allerdings einen solchen Platzregen, dass alle Straßen unter Wasser standen – was in China nichts seltenes ist, wenn es regnet. Es scheint als wurde in manchen Straßen der Gulli am höchsten Punkt der Straße platziert.
Dafür habe ich heute wieder schönes Wetter. Marion meinte, dass es in Peking sehr selten Regnet und es sehr ungewöhnlich für Peking sei, dass es so schüttet. Ich kann mich also glücklich schätzen dieses seltene Ereignis miterlebt zu haben
Mal sehen, was der letzte Tag noch bringt…
letzter Tag in Peking
In Peking
So nun habe ich bereits den letzten Teil meiner Reise angetreten: Peking.
Gestern ging es von Qingdao mit dem Flieger hier hin. Hat alles poroblemlos funktioniert und das Flugzeug hatte noch nicht mal Verspaetung (was in China schon mal oefter vorkommt).
Ich war allerdings ganz schoen fertig, weil ich mal wieder erkaeltet bin (und das ist denke ich nur weil mich in Qingdao im Bus so ein Opa die ganze Zeit angehustet hat). Naja, auf jeden Fall habe ich den ganzen Flug ueber geschlafen und wurde dann vom Ruckeln beim Landen geweckt – der Flug ging also schnell um.
Am Flughafen in Peking habe ich dann auch direkt mein Gepaeck bekommen und wurde von einem Fahrer von Ball abgeholt. Dann ging es erst mal zu der Fabrik von Ball, die nord-oestlich vom Flughafen liegt. Dort habe ich von Frau Yu, der HR Managerin, ein paar Hintergrundinformationen zum Werk in Beijing bekommen und dann hat mich Frau Bi durch die Produktion gefuehrt. Diese Fabrik ist wirklich viel groesser und moderner, als die, die ich in Qingdao gesehen habe. Danach ging es dann zur chinesischen Mauer und zwar zu dem Teil Mutianyu, der nicht weit vom Fabrikgelaende liegt. Bei gutem Wetter kann man vom Werk aus sogar die Mauer sehen.
Leider war das Wetter gestern nicht so gut. Es war sehr neblig und man konnte leider nicht so weit sehen. Aber schoen war es trotzdem. Dieser Teil der Mauer ist ganz anders als der Teil von Badaling, den ich bereits gesehen habe. Sehr viel einfacher zu gehen und in der Regel wesentlich weniger Menschen. Gestern waren so gut wie gar keine Menschen da ![]()
Zu der Mauer selbst kommt man mit Hilfe einer Seilbahn, deren Fahrt recht Abenteuerlich war (Mama, ich glaube du waerst gestorben).
Nach dem Mauerbesuch sind wir dann zurueck in die Stadt gefahren, damit ich in meinem Hotel einchecken konnte. Das Hotel ist echt suess und beheizt!!! Das ist super und nicht ueberall ueblich.
Nachdem ich mich dann eine Stunde ausgeruht habe, gab es Abendessen in einem Vegetarischen Restaurant – das war super!!! Alles war vegetarisch. Die hatten sogar so fake Fleisch-Gerichte, wo man sonst wirklich gedacht haette, dass das Fleisch waere, aber das war wirklich nur ein Imitat *hehe
Leider konnte ich aufgrund meiner Erkaeltung nicht ganz so viel schmecken, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass es super lecker war
Danach bin ich dann ziemlich schnell ins Bett, weil ich echt fix und fertig war. Heute Morgen geht es mir aber schon etwas besser – ich schmecke auch schon wieder ein wenig. Schade ist nur, dass es am regnen ist. Mal sehen, was ich heute machen werde. Vielleicht etwas shoppen gehen – waere vielleicht am sinnvollsten bei dem Wetter. Aber morgen soll es wieder besser werden.
Zwischenbericht
Also in Peking bin ich schon mal angekommen. Bis hier hin hat alles sehr gut geklappt.
Der Flieger war halb leer, sodass ich den Sitz neben mir auch noch in Beschlag nehmen konnte und dadurch versucht habe in den unmoeglichsten Haltungen zu schlafen. Ab und zu wurde man deswegen von Leuten, die durch den Gang gingen mal am Kopf und mal an den Fuessen gerammt, wodurch man aufwachte. Aber das war auf jeden Fall 1000 mal besser als nur einen Sitz zu haben. Ich habe im Schnitt eine Stunde geschlafen, wurde dann wach – weil mir zu heiss war, ich aufs Klo musste, mich jemand gerammt hat oder ich wach geniest wurde. Dann bin ich etwas rumspaziert. Bin aufs Klo oder habe gelesen und dann wieder ein Stuendchen geschlafen. So ging das den ganzen Flug ueber.
So und nach 9,5 Stunden (die dadurch wie im Flug vergingen – haha, super Wortwitz) bin ich jetzt hier in Peking und habe 6 STUNDEN!!!! Aufenthalt.
Also war ich gaaaanz gechillt meinen Koffer abholen. Dann gaaanz gechillt mein online Ticket nach Seoul abholen, was mir eine chinesische Freundin vorbestellt hat. Dazu bin ich erst mal zum Infoschalter, um zu fragen, wo ich das Ticket denn kriege. Die hat mich dann in Area D geschickt, ich koenne aber nicht vor 15 Uhr einchecken (es war 14:00 Uhr). Die Dame am Ticketschalter in Area D hat mich dann zum Ticketschalter in Area D auf der gegenueberliegenden Seite geschickt. Der Herr hat mich dann zu Area B geschickt. Die Dame an Ticketschalter in Area B hat mich dann zum Ticketschalter in Area B auf der gegenueberliegenden Seite geschickt. Die hat mich dann zu den Check-in Schaltern neben sich geschickt. Und dort konnte ich dann (ohne ein Ticket, weil online Reservierung) schon einschecken, obwohl es mittlerweile erst 14:20 Uhr war.
Ich kam mir so ein bisschen vor wie bei Astarix und Obelix die das Formular A48 holen sollen.
Hab mir ALLE Laeden hier auf dem Flughafen 10 mal angeschaut.
Die naechste sehr zeitaufwendige Aktion war dann Internet. Hier gibts WIFI umsonst – nicht wie in Deutschalnd, wo man das noch selber zahlen muss, nene, das hier nenn ich mal Service “um uns die Wartezeit so angenehm wie moeglich zu gestalten”. Super Sache!!! Nur leider klappte das Internet auf meinem iPod nicht so ganz. Also habe ich mich immer und immer wieder versucht einzuloggen. Ging dann irgendwann auch, nur Internet ging trotzdem nicht.
Also bin ich durch die Gepaeckkontrolle und all son Kram. Der Herr vor mir hatte auch einen extra grossen Rucksack mit dem er extrem lange gebraucht hat und alles nur, damit ich wieder ein paar Minuten mehr von meiner Wartezeit weg hab. DANKE!
Ja und dann kam ich in den Wartebereich an den Gates und finde doch tatsaechlich einen WIFI-Bereich, mit richtigen Computern auf denen Internet sogar geht. So ein schicker Stehterminal. Jetzt sitze ich hier also schon bestimmt eine halbe Ewigkeit und bin diesen aeusserst unterhaltsamen Blogeintrag am Tippen (ein Chinese kam auch schon vorbei und hat ganz interessiert geschaut, was ich denn hier mache
) Ich habe mich also auf den festgeshraubten Drehstuhl, der vor dem Terminal steht, gesetzt. Dieser gehoert zwar eigentlich zu dem Tisch hinter mir – was den Sitzkomfort doch erheblich einschraenkt. Aber dank dem Trick mit der Tastatur auf den Schoaa holen, geht das ganze wieder
Und so kann ich wieder eine halbe Stunde Wartezeit von meinem Konto streichen *jipiii
Das heisst in ca. 1 Stunde und 15 min geht es weiter – auf nach Seoul.
Dann nochmal 1,5 Stunden Flug und dann bin ich hoffentlich da.
In Seoul gibt es dann hoffentlich spannenderes zu berichten
Liebe Gruesse
Miriam
Peking
Morgen in der Früh geht es auf nach Peking.
Dort werde ich mich mit Linda treffen, um mit ihr Weihnachten in Peking zu verbringen. Vorausgesetzt natürlich sie kommt heil mit ihrem Koffer auf dem Schlitten am Trierer Bahnhof an – der Zug kommt und der Flieger fliegt.
Wenn sie dann in China ankommt erwarten sie – zumindest in Qingdao – kein Schnee, tagsüber Sonne (vorrausgesetzt sie schafft es durch den Smog), mit Temperaturen tagsüber, dass man die Jacke auflassen kann und nachts halt schon so um die -1 °C.
In Peking ist es auch nicht viel kühler….
Bin also mal gespannt, ob das alles so Reibungslos funktioniert…
Ich werde also heute Abend meinen kleinen Tannenbaum einpacken und morgen in die Weihnachtsferien fahren.
Vielleicht spielen sie im Flieger auch wieder Weihnachtsmusik – immerhin tun sie das auch im Sommer, warum dann nicht auch an Weihnachten…
