At the AirPort again 2

Miriam Posted in Kurioses, unterwegs
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so, dann sitze ich jetzt also schon wieder am Pekinger Flughafen und warte aufs boarding. Mitlerweile kenne ich mich hier ja schon ein bisschen aus. Deshalb sitze ich jetzt hier auf einem total chilligen, chinesischen Stuhl in einer Grünanlage und habe seichtes Wassergeplätscher im Hintergrund. Diesmal klappt’s auch mit dem WiFi, sodass ich jetzt hier gechillt mit dem iPod blochen kann und nicht mehr an den ungemütlichen Stehtisch, wo einem neugierige Chinesen über die Schulter schauen.
Gestern war wirklich wieder ein schöner Tag. Zwar kalt aber sonnig. Hab mir zusammen mit Eric noch einen Palast und den Konfuzius Tempel angeschaut (er fand beides langweilig) und hatte das beste vegetarische Mittagsbuffet ever! Danach hab ich noch meine letzten RMB unters Volk gebracht und meine Keditkarte zum glühen gebracht (d.h. wir waren shoppen). Und dann haben wir den Tag nach einem erneuten grandiosen vegetarischen Abendessen in einem tibetischen Café ausklingen lassen.
Heute morgen bin ich dann noch eine Stunde um den Hou Hai (后
海)spaziert. Dabei bin ich wieder an sporttreibenden Rentnern, tanzenden Paaren, Anglern und sogar Schwimmern!!! vorbeigelafen. Das war ein schöner Abschluss mit typisch chinesischer Freizeitgestaltung. Und jetzt heißt es wieder zurück nach Deutschland!

letzter Tag in Peking

Miriam Posted in Kurioses, unterwegs, 北京市
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Nachdem ich am ersten Tag in Peking mit trübem Wetter und am Tag darauf mit Regen gestraft war, gab es gestern strahlenden Sonnenschein. Abends gab es dann allerdings einen solchen Platzregen, dass alle Straßen unter Wasser standen – was in China nichts seltenes ist, wenn es regnet. Es scheint als wurde in manchen Straßen der Gulli am höchsten Punkt der Straße platziert.
Dafür habe ich heute wieder schönes Wetter. Marion meinte, dass es in Peking sehr selten Regnet und es sehr ungewöhnlich für Peking sei, dass es so schüttet. Ich kann mich also glücklich schätzen dieses seltene Ereignis miterlebt zu haben :D
Mal sehen, was der letzte Tag noch bringt…

In Peking

Miriam Posted in unterwegs, 北京市
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So nun habe ich bereits den letzten Teil meiner Reise angetreten: Peking.
Gestern ging es von Qingdao mit dem Flieger hier hin. Hat alles poroblemlos funktioniert und das Flugzeug hatte noch nicht mal Verspaetung (was in China schon mal oefter vorkommt).
Ich war allerdings ganz schoen fertig, weil ich mal wieder erkaeltet bin (und das ist denke ich nur weil mich in Qingdao im Bus so ein Opa die ganze Zeit angehustet hat). Naja, auf jeden Fall habe ich den ganzen Flug ueber geschlafen und wurde dann vom Ruckeln beim Landen geweckt – der Flug ging also schnell um.
Am Flughafen in Peking habe ich dann auch direkt mein Gepaeck bekommen und wurde von einem Fahrer von Ball abgeholt. Dann ging es erst mal zu der Fabrik von Ball, die nord-oestlich vom Flughafen liegt. Dort habe ich von Frau Yu, der HR Managerin, ein paar Hintergrundinformationen zum Werk in Beijing bekommen und dann hat mich Frau Bi durch die Produktion gefuehrt. Diese Fabrik ist wirklich viel groesser und moderner, als die, die ich in Qingdao gesehen habe. Danach ging es dann zur chinesischen Mauer und zwar zu dem Teil Mutianyu, der nicht weit vom Fabrikgelaende liegt. Bei gutem Wetter kann man vom Werk aus sogar die Mauer sehen.
Leider war das Wetter gestern nicht so gut. Es war sehr neblig und man konnte leider nicht so weit sehen. Aber schoen war es trotzdem. Dieser Teil der Mauer ist ganz anders als der Teil von Badaling, den ich bereits gesehen habe. Sehr viel einfacher zu gehen und in der Regel wesentlich weniger Menschen. Gestern waren so gut wie gar keine Menschen da :)
Zu der Mauer selbst kommt man mit Hilfe einer Seilbahn, deren Fahrt recht Abenteuerlich war (Mama, ich glaube du waerst gestorben).

Nach dem Mauerbesuch sind wir dann zurueck in die Stadt gefahren, damit ich in meinem Hotel einchecken konnte. Das Hotel ist echt suess und beheizt!!! Das ist super und nicht ueberall ueblich.
Nachdem ich mich dann eine Stunde ausgeruht habe, gab es Abendessen in einem Vegetarischen Restaurant – das war super!!! Alles war vegetarisch. Die hatten sogar so fake Fleisch-Gerichte, wo man sonst wirklich gedacht haette, dass das Fleisch waere, aber das war wirklich nur ein Imitat *hehe
Leider konnte ich aufgrund meiner Erkaeltung nicht ganz so viel schmecken, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass es super lecker war :)

Danach bin ich dann ziemlich schnell ins Bett, weil ich echt fix und fertig war. Heute Morgen geht es mir aber schon etwas besser – ich schmecke auch schon wieder ein wenig. Schade ist nur, dass es am regnen ist. Mal sehen, was ich heute machen werde. Vielleicht etwas shoppen gehen – waere vielleicht am sinnvollsten bei dem Wetter. Aber morgen soll es wieder besser werden.

Letzter Tag Qingdao Downtown

Miriam Posted in Campus-Leben, unterwegs
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Heute ist mein letzter Tag in Qingdao Downtown. Morgen früh werde ich von Danou um 8 Uhr abgeholt und dann fahren wir zusammen nach Chengyang. Sie geht dann zur Arbeit und ich werde zu meinem Professor an die Uni gehen. Dort wird es dann um 10:00 Uhr ein Meeting geben, wo einige Studenten über ein Seminar berichten werden an dem sie teilgenommen haben. Das ganze wird bestimmt wieder komplett auf chinesisch sein. Mal sehen wie viel ich jetzt nach meiner Woche Sprachkurs davon verstehen werde. Danach soll ich dann einen Vortrag halten. Zuerst hieß es eine Stunde lang. Aber nachdem ich gefragt habe, was ich denen denn ne Stunde lang erzählen soll, hieß es dann, ach ja, eine halbe Stunde wäre auch ok. Bin wirklich mal gespannt, was das morgen wird. Hätte mir ja eigentlich denken können, dass sowas kommt, weil das eigentlich immer so ist. Hahaha, jetzt muss ich mir auf die schnelle ein einstündiges Entertainment Programm aus den Fingern saugen.
Mal sehen, vielleicht recherchier ich noch etwas über den Spekulatius , den ich denen mitbringen werde und erzähle dann was über “die Geschichte des Spekulatius”, haha.
Danach gibt’s dann Mittagessen zusammen :)
Und am Tag drauf geht’s nach Peking :)

Besuch der Dosenfabrik

Miriam Posted in unterwegs
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Heute war ich die Dosenfabrik von Ball in Qingdao gucken. Nach meinem Sprachunterricht am Morgen wurde ich um 2 Uhr nachmittags von einem Fahrer abgeholt, der mich zunächst zum neuen Produktionsstandort brachte, der noch im Bau ist. Ein riesiges Gelände mit im Prinzip nur einem Dach und Boden – der Rest ist noch in Arbeit. Die Umgebung sieht noch aus wie ein Niemandsland aber an allen Ecken und Enden sind sie Fabriken aus dem Boden am stampfen, sodass auch diese Gegend bald erschlossen sein wird. 
Der Weg zur neuen Fabrik war deshalb recht abenteuerlich. Das worauf wir dort hingefahren sind kann man nur mit ganz viel Übertreibung Straße nennen. Erstaunlicherweise konnte unser Fahrer diese auch mit einem ganz normalen Auto bewältigen. Ein Jeep oder Bagger wäre jedoch passender gewesen. Mit zweiteren standen wir dann auch nach kurzer Zeit im Stau. Eine “Straße”, viele riesige Lastwagen und Bagger, Busse, noch mehr Autos, einige Motorräder und ganz vereinzelt einige mutige Fußgänger, die von den restlichen  Verkehrsteilnehmern total eingestaubt wurden. Gefahren wurde da, wo gerade Platz war und wenn gerade kein Platz da war zum fahren, hat man versucht sich durch hupen einen zu schaffen. 
Gerade an den Kreuzungen hat das dazu geführt, dass gar nichts mehr ging. Überall standen Autos kreuz und quer und die riesigen Laster kamen schon von Natur aus kaum um die Ecke. Ich meine ich habe jetzt schon verkehrstechnisch so einiges erlebt aber so was noch nicht!!! Das muss man echt selbst gesehen haben. 
Naja, genug vom Verkehr zurück zu Ball. Die alte Fabrik habe ich mir danach nämlich auch noch ansehen dürfen, die noch am produzieren ist. Das war wirklich interessant. Allerdings scheint diese Fabrik wohl nicht wirklich repräsentativ zu sein, da sie schon über 20 Jahre alt ist und seitdem sich wohl auch nichts verändert hat – deshalb gibt’s jetzt auch die neue Fabrik. 
Danach ging es dann mit dem Vice President von Ball Asia und einigen anderen Managern zum Abendessen. Alles wirklich echt liebe Menschen, die sich sehr um mich gekümmert haben – es gab eine riesige Auswahl an vegetarischem Essen, sodass bestens für mich gesorgt war :)
Mal sehen, vielleicht werde ich mir doch noch nächste Woche in Beijing auch noch die Fabrik anschauen. 

Mein erster Schultag

Miriam Posted in unterwegs
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Nachdem ich gut in Qingdao angekommen bin und mein Gastgeber (ein Bekannter von Danou) mir schon mal gezeigt hat, wo die Schule ist, hatte ich heute meine erste Stunde. Ich kam gerade so pünktlich zum Unterricht. Denn ich hatte einen anderen Bus genommen, als ich eigentlich sollte und kam an einer anderen Stelle raus als ich dachte. Deshalb bin ich erst mal ne Weile in die falsche Richtung gelaufen. Nachdem ich ein paar Passanten dann gefragte habe, wo das sei, wo ich hin wolle, habe ich es dann auch endlich gefunden. 
Ich hatte heute von 8:30 Uhr bis 12:20 Unterricht. Angefangen hat alles mit einem Einstufungstest, bei dem ich wohl ganz gut abgeschnitten habe. Dann hatte ich meine erste Stunde und siehe da, ich war ganz allein im Unterricht, hatte also quasi Privatstunden. Und das ganze dann auch noch KOMPLETT auf chinesisch. Ich dachte eigentlich, dass mein Unterricht chinesisch-deutsch sei oder zumindest chinesisch-englisch, aber nein, er war chinesisch-chinesisch, weil die eine Lehrerin nur ein bisschen und die andere so gut wie gar kein englisch konnte. Aber das klappte erstaunlich gut. 
Nun muss ich aber schlafen gehen. Habe ja morgen früh Schule. 
- Ich bin schon bekloppt. So was in meinem Urlaub zu machen. 

At the AirPort again

Miriam Posted in unterwegs
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Sorry, dass es die letzten zwei Tage keine Berichterstattung von Seoul gab. Aber ich kam einfach nicht dazu. Ich hoffe ich kann das in den nächsten Tagen noch nachholen. Gerade hab ich ja nichts zu tun, weil ich auf das boarding warte. Währendessen schreibe ich Blogeinträge und krümel mich (+den Sitz)mit tuctuc ein. In 5 min gehts los. Ich mache mich also schon mal startklar.

Seoul – Tag 1

Miriam Posted in Seoul, unterwegs
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Ich bin zwar vollkommen uebermuedet, werde aber trotzdem noch einen kurzen (versuche es zumindest) Tagesbericht abzuliefern. Auch wenn wir die Muedigkeit und die koreanische Tastatur nicht ganz so einfach machen.
Also arbeiten wir den Tag chronologisch ab.

- Heute Morgen bin ich erst mal nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht (Stechmuecke im Zimmer – hat mich aber glaub ich nicht erwischt – und scharschenden Mitbewohner + knarrende Betten, selbst bei einem Hauch von Bewegung) aufgestanden und zwar mit einem dicken Auge! Keine Ahnung woher das war. Ich wach heute morgen auf und krieg mein rechtes Auge nicht auf, schaue in den Spiegel und denke erst mal “woooow, wer ist das denn???” (naja, ist im Laufe des Tages wieder abgeschwollen, also halb so wild und wird deswegen nicht weiter erwaehnt).
- Dann bin ich nach kurzem Fruhstueck zur Metrostation gelaufen, wo ich mit Liu Li um 9 Uhr verabredet war. Eine Stunde und einige Telefonate und einmal an der Metro Verpassen (sie war im Zug, ich warte draussen, ich gehe rein, sie kommt raus -> wir treffen uns an der naechsten Haltestelle) treffen wir uns dann auch so gegen 10:15 Uhr.
- Dann gehts auf zum Royal Quater zu Gyeongbukgung Palace (die koreanische Version der Verbotenen Stadt). Sehr nett – vor allem, weil sooo super gutes Wetter war. Ich bin teilweise im T-Shirt da rum gelaufen (und Sonnenbrille, die aber eher wegen meinem Auge. Gott sei dank hat die Sonne geschienen kann man da nur sagen).
Das National Folk Museum da war auch sehr nett.
Danach haben wir uns noch den Wachenwechsel angeschaut. Ein Trueppchen Koreanischer Maenner sind mit Fahnen und Waffen (und angeklebten Bart) zu Trommel und Blas- und Bling-Bling Musik quer ueber den Platz gelaufen – war auch ganz nett.
- Danach ging es dann zu Insadong. Ein suesses Viertel mit vielen kleinen Souvenier-Laeden und einem sehr coolen, alternativen Designer-Einkaufs-Passage (Ssamziegil), mit lauter kleinen Laedchen. Dort (nicht in der Passage aber in Insadong) haben wir dann zu Mittag gegessen – fuer koreanische Verhaeltnisse recht teuer und meiner Meinung nach nur maessig gut.
- Anschliessend haben wir uns aufgemacht zu Myeongdong – laut meinem Reisefuehrer DAS Shopping-Paradies. Shoppen koennen haette man da theoretisch echt super bei H&m, Mango und wie sie alle heissen, haetten einem nicht die Massen von Menschen, die laute Musik (an jedem Laden eine andere) und die aufdringlichen Shop-Angestellten die einen durch ihr Gequake, das aus Boxen schallt und teilweise Geklatsche zu sich ins Geschaeft locken wollten. Welcher normale Mensch reagiert denn bitte auf ein angeklatscht werden mit kaufwilligem Eintreten ins Geschaeft? – Ich nicht!
Nachdem wir also eine Weile da rumgelaufen waren, gingen wir noch schnell – und zumindest ich total reizueberflutet – zur Christlichen Kirche in Seoul, die, wie haette man es auch anders erwarten koennen in Asien, wie ein Phantasialand-Nachbau aussah. In die Kirche rein sind wir nicht, weil gerade Messe war.
- Gegen 18 Uhr bin ich dann zurueck zum Hotel und Liu Li zur Uni. Gegen 19 Uhr war ich dann tatsaechlich auch am Hotel. Eigentlich wollte ich mich noch kurz hinlegen, aber durch gequatsche mit den Leuten aus dem Hotel kam ich nicht dazu.
- Denn um 20 Uhr kam mich auch schon Claire abholen, die ich ueber Couchsurfing kennengelernt habe (sie konnte mich in diesem Zeitraum zwar nicht beherbergen, aber wenigstens die Gegend zeigen). Also sind wir hier um die Ecke durch das Studentenviertel gezogen. Suuuper coole Gegend! Lauter Restaurants, Bars, Kaffees und Shops mit ganz ausgefallenen Sachen. Nachdem wir dann noch was gegessen haben und noch einen Kaffee trinken waren, bin ich zurueck zum Hostel.
- Und nun sitze ich hier um 0:35 Uhr und bin Blog am schreiben, weil ich bis morgen sonst wieder die Haelfte vergessen haette.

Morgen geht es zusammen mit Claire in weitere coole Viertel der Stadt. Aber ist erst mal “sleeping until natural wake up” angesagt (wie Prof. Yuan mal so schoen gesagt hat).

Gut Nacht

Seoul – endlich da…

Miriam Posted in Seoul, unterwegs
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Nach gefuehlten 3 Tagen Reisen bin ich jetzt endlich in Seoul angekommen.
Liu Li, die Gute, kam mich am Flughafen abholen und hat auch so ein nettes Schildchen gemacht mit meinem Namen darauf, damit ich sie finde – haette sie auch so gefunden.
Dann sind wir ca. 40 min mit der Subway zum Hotel gefahren – ein Katzensprung fuer die Verhaeltnisse in Seoul.
Die Stadt is echt riiiiesig!
Hab zwar noch nicht viel von ihr gesehen bis auf Flughafen-Subway-Weg zum Hotel aber allein an der Strecke, die wir heute vom Flughafen hier hin gefahren sind kann man das ausmachen.
Ich bin mal sehr gespannt wie es morgen so wird. Da werd ich mir zusammen mit Liu Li wohl einen Palast anschauen – bin echt froh, dass ich sie habe. Kann mich naemlich noch nicht so ganz hier orientieren.
Vielleicht bin ich auch einfach uebermuedet. Ich fuehle mich zwar nicht schlaefrig, aber ich merke, dass ich schon Gleichgewichtsstoerungen habe. Mit anderen Worten, mein Koerper mag nicht mehr, glaub ich.
Deswegen haue ich mich jetzt auch schoen gemuetlich in mein 6-Bett-Zimmer (wenigstens habe ich das unten).

Mein iPod will auch hier nicht ins Internet – bin also auf den Rechner hier im Hotel angewiesen. Mal sehen, ob der morgen nochmal frei ist zum Bericht erstatten. Fotos kann ich hier leider keine hochladen.

Zwischenbericht

Miriam Posted in Hinflug, unterwegs, 北京市
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Also in Peking bin ich schon mal angekommen. Bis hier hin hat alles sehr gut geklappt.
Der Flieger war halb leer, sodass ich den Sitz neben mir auch noch in Beschlag nehmen konnte und dadurch versucht habe in den unmoeglichsten Haltungen zu schlafen. Ab und zu wurde man deswegen von Leuten, die durch den Gang gingen mal am Kopf und mal an den Fuessen gerammt, wodurch man aufwachte. Aber das war auf jeden Fall 1000 mal besser als nur einen Sitz zu haben. Ich habe im Schnitt eine Stunde geschlafen, wurde dann wach – weil mir zu heiss war, ich aufs Klo musste, mich jemand gerammt hat oder ich wach geniest wurde. Dann bin ich etwas rumspaziert. Bin aufs Klo oder habe gelesen und dann wieder ein Stuendchen geschlafen. So ging das den ganzen Flug ueber.
So und nach 9,5 Stunden (die dadurch wie im Flug vergingen – haha, super Wortwitz) bin ich jetzt hier in Peking und habe 6 STUNDEN!!!! Aufenthalt.
Also war ich gaaaanz gechillt meinen Koffer abholen. Dann gaaanz gechillt mein online Ticket nach Seoul abholen, was mir eine chinesische Freundin vorbestellt hat. Dazu bin ich erst mal zum Infoschalter, um zu fragen, wo ich das Ticket denn kriege. Die hat mich dann in Area D geschickt, ich koenne aber nicht vor 15 Uhr einchecken (es war 14:00 Uhr). Die Dame am Ticketschalter in Area D hat mich dann zum Ticketschalter in Area D auf der gegenueberliegenden Seite geschickt. Der Herr hat mich dann zu Area B geschickt. Die Dame an Ticketschalter in Area B hat mich dann zum Ticketschalter in Area B auf der gegenueberliegenden Seite geschickt. Die hat mich dann zu den Check-in Schaltern neben sich geschickt. Und dort konnte ich dann (ohne ein Ticket, weil online Reservierung) schon einschecken, obwohl es mittlerweile erst 14:20 Uhr war.
Ich kam mir so ein bisschen vor wie bei Astarix und Obelix die das Formular A48 holen sollen.

Hab mir ALLE Laeden hier auf dem Flughafen 10 mal angeschaut.

Die naechste sehr zeitaufwendige Aktion war dann Internet. Hier gibts WIFI umsonst – nicht wie in Deutschalnd, wo man das noch selber zahlen muss, nene, das hier nenn ich mal Service “um uns die Wartezeit so angenehm wie moeglich zu gestalten”. Super Sache!!! Nur leider klappte das Internet auf meinem iPod nicht so ganz. Also habe ich mich immer und immer wieder versucht einzuloggen. Ging dann irgendwann auch, nur Internet ging trotzdem nicht.
Also bin ich durch die Gepaeckkontrolle und all son Kram. Der Herr vor mir hatte auch einen extra grossen Rucksack mit dem er extrem lange gebraucht hat und alles nur, damit ich wieder ein paar Minuten mehr von meiner Wartezeit weg hab. DANKE!

Ja und dann kam ich in den Wartebereich an den Gates und finde doch tatsaechlich einen WIFI-Bereich, mit richtigen Computern auf denen Internet sogar geht. So ein schicker Stehterminal. Jetzt sitze ich hier also schon bestimmt eine halbe Ewigkeit und bin diesen aeusserst unterhaltsamen Blogeintrag am Tippen (ein Chinese kam auch schon vorbei und hat ganz interessiert geschaut, was ich denn hier mache :D ) Ich habe mich also auf den festgeshraubten Drehstuhl, der vor dem Terminal steht, gesetzt. Dieser gehoert zwar eigentlich zu dem Tisch hinter mir – was den Sitzkomfort doch erheblich einschraenkt. Aber dank dem Trick mit der Tastatur auf den Schoaa holen, geht das ganze wieder :D
Und so kann ich wieder eine halbe Stunde Wartezeit von meinem Konto streichen *jipiii

Das heisst in ca. 1 Stunde und 15 min geht es weiter – auf nach Seoul.
Dann nochmal 1,5 Stunden Flug und dann bin ich hoffentlich da.
In Seoul gibt es dann hoffentlich spannenderes zu berichten :)

Liebe Gruesse
Miriam

Der kleine Pekinger Flughafen. Recht überschaubar, was? Und in die andere Richtung geht es nochmal genau so weit.