so, dann sitze ich jetzt also schon wieder am Pekinger Flughafen und warte aufs boarding. Mitlerweile kenne ich mich hier ja schon ein bisschen aus. Deshalb sitze ich jetzt hier auf einem total chilligen, chinesischen Stuhl in einer Grünanlage und habe seichtes Wassergeplätscher im Hintergrund. Diesmal klappt’s auch mit dem WiFi, sodass ich jetzt hier gechillt mit dem iPod blochen kann und nicht mehr an den ungemütlichen Stehtisch, wo einem neugierige Chinesen über die Schulter schauen.
Gestern war wirklich wieder ein schöner Tag. Zwar kalt aber sonnig. Hab mir zusammen mit Eric noch einen Palast und den Konfuzius Tempel angeschaut (er fand beides langweilig) und hatte das beste vegetarische Mittagsbuffet ever! Danach hab ich noch meine letzten RMB unters Volk gebracht und meine Keditkarte zum glühen gebracht (d.h. wir waren shoppen). Und dann haben wir den Tag nach einem erneuten grandiosen vegetarischen Abendessen in einem tibetischen Café ausklingen lassen.
Heute morgen bin ich dann noch eine Stunde um den Hou Hai (后
海)spaziert. Dabei bin ich wieder an sporttreibenden Rentnern, tanzenden Paaren, Anglern und sogar Schwimmern!!! vorbeigelafen. Das war ein schöner Abschluss mit typisch chinesischer Freizeitgestaltung. Und jetzt heißt es wieder zurück nach Deutschland!
At the AirPort again 2
letzter Tag in Peking
Nachdem ich am ersten Tag in Peking mit trübem Wetter und am Tag darauf mit Regen gestraft war, gab es gestern strahlenden Sonnenschein. Abends gab es dann allerdings einen solchen Platzregen, dass alle Straßen unter Wasser standen – was in China nichts seltenes ist, wenn es regnet. Es scheint als wurde in manchen Straßen der Gulli am höchsten Punkt der Straße platziert.
Dafür habe ich heute wieder schönes Wetter. Marion meinte, dass es in Peking sehr selten Regnet und es sehr ungewöhnlich für Peking sei, dass es so schüttet. Ich kann mich also glücklich schätzen dieses seltene Ereignis miterlebt zu haben
Mal sehen, was der letzte Tag noch bringt…
andere Laender, andere Sitten
Zu diesem Thema nur ein ganz kurzes Episoedchen vom Fruehstueck heute morgen.
Es, gab Tee, ungetoasteten Toast, auf den man sich Marmelade schmieren konnte und ein hart gekochtes Ei in einer Schuessel.
Ich habe mein Ei in die Schuessel gepellt und meinen Toast mit den Haenden gegessen.
Der chinesische Herr mir gegenueber hat das Ei auf die Tischdecke gepellt und den Toast mit Staebchen gegessen
Essen in China bestellen = Wundertüte kaufen
Essen in China bestellen = Wundertüte kaufen
Immer wenn ich in China essen bestelle, erinnert mich das daran wie man als Kind immer die Wundertüten gekauft hat – man weiß zwar ungefähr was einen erwartet, ist aber am Ende doch überrascht was man tatsächlich bekommt.
Ich kann ja mittlerweile doch schon ein bisschen chinesisch und kenne auch schon einige Gerichte doch es passiert mir immer wieder, dass ich entweder keinen Plan habe, was da kommt oder, dass am Ende doch etwas ganz anderes kommt als ich erwartet hätte.
Hier ein Beispiel zu ersterem Szenario:
Meine Vorgehensweise als Vegetarier im Chinesischen Restaurant ist folgende. Ich komme in den Laden und schaue mir die Speisekarte an. Alle Gerichte in denen das Zeichen für Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder Hühnchen oder so drin vorkommt sind schon mal direkt aus dem Rennen. Finde ich also kein anderes Gericht in dem keines der Zeichen vorkommt, wird gefragt: “Ich möchte was vegetarisches, weil ich kein Fleisch, Fisch und auch keine Meeresfrüchte esse – habt ihr sowas?”. Meistens kommt dann: “Ja, haben wir. Zum Beispiel ‘blablabla’”, irgendwas, was ich nicht verstehe und ich sage dann: “Gut, das nehme ich.” und lasse mich überraschen, was kommt.
Manchmal bin ich aber auch in einem Restaurant, lese die Speisekarte und meine zu verstehen, was das ist und meine das schon mal gegessen zu haben, also bestelle ich das dann. Aber manchmal kommt dann was ganz anderes als ich gedacht hätte
In Peking
So nun habe ich bereits den letzten Teil meiner Reise angetreten: Peking.
Gestern ging es von Qingdao mit dem Flieger hier hin. Hat alles poroblemlos funktioniert und das Flugzeug hatte noch nicht mal Verspaetung (was in China schon mal oefter vorkommt).
Ich war allerdings ganz schoen fertig, weil ich mal wieder erkaeltet bin (und das ist denke ich nur weil mich in Qingdao im Bus so ein Opa die ganze Zeit angehustet hat). Naja, auf jeden Fall habe ich den ganzen Flug ueber geschlafen und wurde dann vom Ruckeln beim Landen geweckt – der Flug ging also schnell um.
Am Flughafen in Peking habe ich dann auch direkt mein Gepaeck bekommen und wurde von einem Fahrer von Ball abgeholt. Dann ging es erst mal zu der Fabrik von Ball, die nord-oestlich vom Flughafen liegt. Dort habe ich von Frau Yu, der HR Managerin, ein paar Hintergrundinformationen zum Werk in Beijing bekommen und dann hat mich Frau Bi durch die Produktion gefuehrt. Diese Fabrik ist wirklich viel groesser und moderner, als die, die ich in Qingdao gesehen habe. Danach ging es dann zur chinesischen Mauer und zwar zu dem Teil Mutianyu, der nicht weit vom Fabrikgelaende liegt. Bei gutem Wetter kann man vom Werk aus sogar die Mauer sehen.
Leider war das Wetter gestern nicht so gut. Es war sehr neblig und man konnte leider nicht so weit sehen. Aber schoen war es trotzdem. Dieser Teil der Mauer ist ganz anders als der Teil von Badaling, den ich bereits gesehen habe. Sehr viel einfacher zu gehen und in der Regel wesentlich weniger Menschen. Gestern waren so gut wie gar keine Menschen da ![]()
Zu der Mauer selbst kommt man mit Hilfe einer Seilbahn, deren Fahrt recht Abenteuerlich war (Mama, ich glaube du waerst gestorben).
Nach dem Mauerbesuch sind wir dann zurueck in die Stadt gefahren, damit ich in meinem Hotel einchecken konnte. Das Hotel ist echt suess und beheizt!!! Das ist super und nicht ueberall ueblich.
Nachdem ich mich dann eine Stunde ausgeruht habe, gab es Abendessen in einem Vegetarischen Restaurant – das war super!!! Alles war vegetarisch. Die hatten sogar so fake Fleisch-Gerichte, wo man sonst wirklich gedacht haette, dass das Fleisch waere, aber das war wirklich nur ein Imitat *hehe
Leider konnte ich aufgrund meiner Erkaeltung nicht ganz so viel schmecken, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass es super lecker war
Danach bin ich dann ziemlich schnell ins Bett, weil ich echt fix und fertig war. Heute Morgen geht es mir aber schon etwas besser – ich schmecke auch schon wieder ein wenig. Schade ist nur, dass es am regnen ist. Mal sehen, was ich heute machen werde. Vielleicht etwas shoppen gehen – waere vielleicht am sinnvollsten bei dem Wetter. Aber morgen soll es wieder besser werden.
Letzter Tag Qingdao Downtown
Heute ist mein letzter Tag in Qingdao Downtown. Morgen früh werde ich von Danou um 8 Uhr abgeholt und dann fahren wir zusammen nach Chengyang. Sie geht dann zur Arbeit und ich werde zu meinem Professor an die Uni gehen. Dort wird es dann um 10:00 Uhr ein Meeting geben, wo einige Studenten über ein Seminar berichten werden an dem sie teilgenommen haben. Das ganze wird bestimmt wieder komplett auf chinesisch sein. Mal sehen wie viel ich jetzt nach meiner Woche Sprachkurs davon verstehen werde. Danach soll ich dann einen Vortrag halten. Zuerst hieß es eine Stunde lang. Aber nachdem ich gefragt habe, was ich denen denn ne Stunde lang erzählen soll, hieß es dann, ach ja, eine halbe Stunde wäre auch ok. Bin wirklich mal gespannt, was das morgen wird. Hätte mir ja eigentlich denken können, dass sowas kommt, weil das eigentlich immer so ist. Hahaha, jetzt muss ich mir auf die schnelle ein einstündiges Entertainment Programm aus den Fingern saugen.
Mal sehen, vielleicht recherchier ich noch etwas über den Spekulatius , den ich denen mitbringen werde und erzähle dann was über “die Geschichte des Spekulatius”, haha.
Danach gibt’s dann Mittagessen zusammen ![]()
Und am Tag drauf geht’s nach Peking
Letzter Schultag
Heute war mein letzter Schultag
Diese Woche in Qingdao ging echt schnell rum. Aber diese Woche chinesisch Intensivkurs auf komplett auf chinesisch hat schon einiges gebracht. Heute war ich dann nochmal in Jimolu shoppen – und diesmal sogar erfolgreich. Ohrringe, ein Paar Schuhe, eine Tasche… Und in einem anderen Laden vor Jimolu habe ich 3 Paar Ohrringe und einen Armreifen für umgerechnet ca. 2,5 € gekauft
das lässt doch das Herz eines jeden Schnäppchenjägers höher schlagen.
Mittwoch fliege ich dann nach Beijing und Dienstag werde ich wohl meine alte Uni besuchen gehen.
Besuch der Dosenfabrik
Heute war ich die Dosenfabrik von Ball in Qingdao gucken. Nach meinem Sprachunterricht am Morgen wurde ich um 2 Uhr nachmittags von einem Fahrer abgeholt, der mich zunächst zum neuen Produktionsstandort brachte, der noch im Bau ist. Ein riesiges Gelände mit im Prinzip nur einem Dach und Boden – der Rest ist noch in Arbeit. Die Umgebung sieht noch aus wie ein Niemandsland aber an allen Ecken und Enden sind sie Fabriken aus dem Boden am stampfen, sodass auch diese Gegend bald erschlossen sein wird.
Der Weg zur neuen Fabrik war deshalb recht abenteuerlich. Das worauf wir dort hingefahren sind kann man nur mit ganz viel Übertreibung Straße nennen. Erstaunlicherweise konnte unser Fahrer diese auch mit einem ganz normalen Auto bewältigen. Ein Jeep oder Bagger wäre jedoch passender gewesen. Mit zweiteren standen wir dann auch nach kurzer Zeit im Stau. Eine “Straße”, viele riesige Lastwagen und Bagger, Busse, noch mehr Autos, einige Motorräder und ganz vereinzelt einige mutige Fußgänger, die von den restlichen Verkehrsteilnehmern total eingestaubt wurden. Gefahren wurde da, wo gerade Platz war und wenn gerade kein Platz da war zum fahren, hat man versucht sich durch hupen einen zu schaffen.
Gerade an den Kreuzungen hat das dazu geführt, dass gar nichts mehr ging. Überall standen Autos kreuz und quer und die riesigen Laster kamen schon von Natur aus kaum um die Ecke. Ich meine ich habe jetzt schon verkehrstechnisch so einiges erlebt aber so was noch nicht!!! Das muss man echt selbst gesehen haben.
Naja, genug vom Verkehr zurück zu Ball. Die alte Fabrik habe ich mir danach nämlich auch noch ansehen dürfen, die noch am produzieren ist. Das war wirklich interessant. Allerdings scheint diese Fabrik wohl nicht wirklich repräsentativ zu sein, da sie schon über 20 Jahre alt ist und seitdem sich wohl auch nichts verändert hat – deshalb gibt’s jetzt auch die neue Fabrik.
Danach ging es dann mit dem Vice President von Ball Asia und einigen anderen Managern zum Abendessen. Alles wirklich echt liebe Menschen, die sich sehr um mich gekümmert haben – es gab eine riesige Auswahl an vegetarischem Essen, sodass bestens für mich gesorgt war ![]()
Mal sehen, vielleicht werde ich mir doch noch nächste Woche in Beijing auch noch die Fabrik anschauen.
Mein erster Schultag
Nachdem ich gut in Qingdao angekommen bin und mein Gastgeber (ein Bekannter von Danou) mir schon mal gezeigt hat, wo die Schule ist, hatte ich heute meine erste Stunde. Ich kam gerade so pünktlich zum Unterricht. Denn ich hatte einen anderen Bus genommen, als ich eigentlich sollte und kam an einer anderen Stelle raus als ich dachte. Deshalb bin ich erst mal ne Weile in die falsche Richtung gelaufen. Nachdem ich ein paar Passanten dann gefragte habe, wo das sei, wo ich hin wolle, habe ich es dann auch endlich gefunden.
Ich hatte heute von 8:30 Uhr bis 12:20 Unterricht. Angefangen hat alles mit einem Einstufungstest, bei dem ich wohl ganz gut abgeschnitten habe. Dann hatte ich meine erste Stunde und siehe da, ich war ganz allein im Unterricht, hatte also quasi Privatstunden. Und das ganze dann auch noch KOMPLETT auf chinesisch. Ich dachte eigentlich, dass mein Unterricht chinesisch-deutsch sei oder zumindest chinesisch-englisch, aber nein, er war chinesisch-chinesisch, weil die eine Lehrerin nur ein bisschen und die andere so gut wie gar kein englisch konnte. Aber das klappte erstaunlich gut.
Nun muss ich aber schlafen gehen. Habe ja morgen früh Schule.
- Ich bin schon bekloppt. So was in meinem Urlaub zu machen.
Neue Handynummer
Meine neue chinesische Handynummer ist +8615963242083.